Geld ansparen leicht gemacht: Pay yourself first!

Jeden Monat das gleiche: Am Ende des Geldes ist noch jede Menge Monat übrig. An sparen ist da nicht zu denken. Ich habe schließlich meine monatlichen Kosten und gelegentlich will ich mir ja auch mal etwas gönnen. Wie schaffe ich es also trotzdem Geld zu sparen?

Ich möchte lernen und umsetzen, wie es mit dem Sparen klappen könnte. Also habe ich in diversen Büchern, Blogs und Podcasts gestöbert und ja, eine Sache taucht immer wieder auf und zwar ein ganz simpler Trick:

Bezahle Dich selbst zuerst! Pay yourself first! Man bekommt von Arbeitgeber*in oder Kund*in Geld für die geleistete Arbeit, doch so richtig kann man das Geld nicht behalten, schließlich muss man Vermieter*in, Stromhändler*in, Versicherungsmakler*innen, Kleider- und Schuhverkäufer*in und so weiter bezahlen. Doch was ist mit mir? Was ist mit einem Lohn für mich?

Daher fange ich ab sofort an, mich immer zuerst zu bezahlen. Von jeder Einnahme, jedem Gehalt und aus allen Einkünften werden zehn Prozent sofort beiseitegelegt. Ich selbst habe mir dafür ein Tagesgeldkonto mit Dauerauftrag eingerichtet, sodass von meinem Gehalt nun monatlich zehn Prozent automatisch abgehen. Das klingt viel und der Anfang ist schwer, insbesondere, wenn das Geld sowieso schon knapp ist. Doch ich war überrascht, wie einfach ich mit den verbleibenden 90 Prozent auskomme. Die fehlende Summe spüre ich kaum und mein Geld darf nun langsam anwachsen (nach drei Monaten ist da immerhin schon ein Betrag von knapp 600 Euro zusammengekommen).

So schaffe ich mir einen Notgroschen für kritische Zeiten. Irgendwas kommt schließlich immer. Ob das Auto oder die Waschmaschine verreckt, ich plötzlich meinen Job verliere und mich neu orientieren muss: Mit einem Notgroschen von mindestens drei Monatsgehältern als Rücklage wird mich so etwas nicht mehr aus der Bahn werfen. Und nachdem ich meinen geplanten Notgroschen angespart habe, fange ich damit an, mein Geld zu investieren und für mich arbeiten zu lassen.

Getting rich soon!

Victor Hensel-Coe

Über die Autorin

Ona

Steht mit beiden Beinen im Leben. Dachte sie! Bis sie einen genauen Blick auf ihre Finanzen warf und entsetzt feststellte, dass sie praktisch keine Rücklagen, dafür aber einen Batzen Schulden, hat. Als Frau der Tat fasste sie den Entschluss, reich zu werden. Auf ihrer Reise zur finanziellen Freiheit berichtet sie über finanzielle Bildung, Mindset, Schuldenabbau, Vermögensaufbau und zeigt, dass Finanzen weder kompliziert noch langweilig sein müssen, und außerdem: „Geld ist der Schlüssel zur Freiheit“, sagte schon Coco Chanel.